Schachverein Wildau

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Rundenberichte der I. Mannschaft 2018/2019!

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Nachwort zur Saison 2017/18

In der Saison 2016/17 konnte die erste Mannschaft von SV Motor Wildau, mit 13 MP und 41,0 Brettpunkten den zweiten Platz belegen und ist in die erste Stadtklasse aufgestiegen.
Mit diesem Elan wurden die neue Saison 2017/18 begonnen,für den Klassenerhalt.
In der ersten Runde hatte die erste Mannschaft von Wildau ein Auswärtsspiel. Mit einer 5:3 Punkte Niederlage gegen SV Berolina Mitte 2, begann die neue Spielzeit.
Die zweite Runde konnte die Erste Mannschaft zu Hause spielen. Gegen SF Friedrichshagen konnte ein knappenr Sieg mit 4,5: 3,5 Punkte erkämpft werden.
Mit einer 2,0:6,0 Punkte Heimniederlage, gegen SC Kreuzberg, ging die dritte Runde zu Ende.
Weiter ging es in der vierten Runde mit einer Niederlage für die Wildauer, mit 5,5:2,5 Punkte gegen SVG Läufer Reinickendorf.
Ein Hoffnungsschimmer war die fünfte Runde zu Hause gegen SC Weisse Dame 5. Durch einen kampflosen Punkt wurde ein 4,0:4,0 Punktestand erkämpft.
Aber die Hoffnung ging in der sechsten Runde verloren. Auswärts konnte gegen SF Berlin 1903 5 nur ein halber Punkt durch Stephan Schiller erkämpft werden. Am Ende stand es 7,5:0,5 Punkte für die Gastgeber.
Knapp verlor in der siebten Runde die erste Mannschaft gegen SC Zugzwang 95 2, zu Hause mit 4,5:3,5 Punkten.
Auch in der achte Runde gegen SC Zitadelle Spandau 1977 3, konnte mit 6,0:2,0 Punkten keinen Sieg erkämpft werden.
Am Ende der Saison in der neunten Runde, gaben sich die Wildauer kämpferisch und siegten im Heimspiel gegen SV Mattnetz Berlin 3 mit 5,0:3,0 Punkten.
Leider reichten am Ende die erkämpften Punkte nichtaus und mit dem neunten und damit vorletzten Platz, stieg die erste Mannschaft in die zweite Stadtklasse ab.


1.Runde BMM 2018/19

Mit dem Weggang von Schachfreund Silvio Andreß, brauchte die erste Mannschaft einen neuen Schachspieler.

Nach dreißig Jahren, zog es Schachfreund Peter Trappmann wieder nach Wildau. Mit seiner Mitgliedschaft und seinen Erfahrungen im Schach, bereichert er unseren Schachverein.

Mit einem Heimspiel begann die erste Runde der BMM 2018/19. Als Gast konnte die Mannschaft von SC Friesen Lichtenberg 4 begrüßt werden.

Ein Stammspieler war verhindert, so mußte Schachfreund Peter Trappmann am Brett sieben Spielen.
Eine unangenehme Nachricht erhielten wir von unseren Schachfreund Dieter Junghänel, daß er im Krankenhaus liegt. Gute Besserung auf diesem Wege.

Mit einem Remis am Brett eins, endete das Spiel von Mathias Nabel gegen Uwe Bader.

Auch am Brett zwei von Andreas Kuckel gegen Olaf Bandsom und am Brett drei Christian Gronau gegen Horst Keusch.

Auf ein Remis einigten sich am Brett 4, Detlef Schröder gegen Bert Lutter und Werner Kujawa gegen Marko Schmidt und am Brett fünf.

Ein weiteres Remis wurde am Brett sechs von Randy Fechner gegen Wolfgang Junge vereinbart.

Eine Ausnahme war das Brett sieben, es spielte Peter Trappmann gegen Daniel Chapiro. Der Wildauer war seinen Gegner überlegen, engte seinen Gegner ein und setzte ihn Matt.

Bis zum Mittelspiel konnte am Brett acht, Hartmut Bradtke gegen seinen Gegner Peter Düsekow eine ausgeglichende Stellung halten. In dem weiteren Verlauf des Spieles erhöhte sein Gegner den Druck auf das Zentrum, wodurch der Wildauer erst einen Bauer verlor und anschließend aufgab.

Die erste Runde endete mit 4,0:4,0 Punkten.


Runde 2

Die erste Mannschaft von SV Motor Wildau spielte Auswärts, bei den Schachfreunden von SC Eintracht Berlin in Alt- Marzahn. Durch den Ausfall von Stammspielern, mußten drei Schachspieler aus der zweiten Mannschaft in der Ersten als Ersatz spielen.

Pünktlich um 09:00 Uhr begannen die Partien.

Nach 15 Zügen hatte am Brett drei, der Wildauer Detlef Schröder seinen Gegner Hauke Raasch schon Matt gesetzt.

Weiter ging es am Brett sieben mit dem Ersatzspieler, Ronald Berndt. In seiner Partie gewann er einen Läufer von seinen Gegner Valentin Zappe. Diesen Vorteil gab er nicht mehr aus der Hand und am Ende gab der Eintracht Spieler auf.

Am Damenflügel überrannte am Brett acht, der Wildauer Ersatzspieler, Dr. Alfred Müller seinen Kontrahenten Michael Schneider und räumte die Bauern ab. Im Endspiel konnte der Eintracht Spieler den Mehrbauernansturm des Wildauers nichts entgegensetzen und gab auf.

Auch am Brett sechs wurde Peter Trappmann, der im siebten Zug, einem starken Angriff einleitete, eine Qualität (Turm für einen Springer) eroberte und diesen Vorteil bis ins Endspiel gegen Tom Lübke behaupten konnte und am Ende mit dem Sieg belohnt wurde.

Bis zum Schluß wurde am Brett drei von Werner Kujawa mit den schwarzen Figuren gegen den Eintracht Spieler Marc-Florian Gäbnitz gespielt. Eine gute Stellung konnte der Wildauer herausspielen, eine Qualität gewinnen und am Ende seinen Gegner niederringen.

Mit einem Übergewicht an einer Qualität und zwei Bauern, konnte am Brett eins, der Wildauer, Andreas Kuckel, ins Endspiel gehen. Seine Gegnerin Nadin Schiewe konnte gegen die Umwandlung des Bauern in einer Dame nicht verhindern und gab auf.

Noch einmal spannend wurde es am Brett zwei, wo sich Christian Gronau mit den schwarzen Figuren, von Wildau und Horst Schrodt von Eintracht gegenüber standen. Durch die Offene H- Linie, im Endspiel mit zwei Türmen und fünf Bauern, konnte der Wildauer mit den Türmen, die Bauern von seinem Gegner auf dem Damen- und Königsflügel angreifen. Da sein, mit den weißen Figuren spielender Eintracht Spieler nicht gleichzeitig die Bauer auf den beiden Flügeln decken konnte und sein König den Türmen im Wege stand, verlor er ein Bauern nach dem anderen.

Mit dem Sieg stand es 7,0:0,0 Punkten. Als letzter spielte am Brett fünf, Stephan Schiller gegen Angelina Jacoby. Bei gleichen Material auf dem Brett, keine Idee für Gewinnzüge und in Zeitnot einigten sich beide auf einem Remis.

Die Wildauer gewannen mit 7,5:0,5 Punkten und belegen mit 11,5 Brettpunkten in der Tabelle den vierten Platz. Hbr.


Runde 3

Noch im Aufwärtswind der 2. Runde der „Berliner Mannschaftsmeisterschaft 2018/19“ trat am 18.11.2018 die 1. Mannschaft des „SV Motor Wildau“ zu einem Auswärtsspiel gegen „SC Weisse Dame“ an, vertreten durch die Sportfreunde Nabel, Kuckel, Gronau, Schröder, Kujawa, Schiller, Fechner u. Trappmann.

Indem der Gegner des 8. Brettes nicht innerhalb der angelaufenen ½ Std. erschien und unmittelbar danach der Gegner des Spfrd. Kuckel aufgab, sah es für Motor Wildau bereits nach dieser kurzen Zeit gut aus.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Sfrd. Kujawa und Fechner schon erkennbare Positionsvorteile erkämpft. Beide gewannen im Weiteren souverän und mit dem zwischenzeitlichen remis durch Sf Schiller war der Mannschaftkampf bereits nach diesen 5 Partien gewonnen.

Spfrd. Nabel remisierte später in einer ausgeglichenen Endspielstellung, Sfrd. Gronau nutzte in einem Turm-Bauer-Endspiel seine Turmpositionierung auf der 6. Reihe und er gewann ebenfalls souverän, während Sfrd. Schröder eine asymmetrische Bauernkette zu verteidigen hatte, die er jedoch trotz Mehrbauer nicht halten konnte.

Somit war ein achtbarer 6:2-Sieg eingefahren worden.

Interessant waren in diesem Zusammenhang die Gesamtaktivitäten des „SC Weisse Dame“, indem dort in 2 Etagen 6 Mannschaften gleichzeitig spielten.


Runde 4

Kurz vor Weihnachten musste Motor Wildau nochmal an die Bretter. Zu Gast im Wildauer Volkshaus waren die Spieler von Turbine Berlin aus Adlershof. Von der Papierform her schien das eine klare Sache für die Heimmannschaft zu werden.

Es fing eigentlich auch gut an. Andreas Kuckel an Brett 2 schlug seinen Widerpart indem er schwache Entwicklungszüge nutzte um den König dann erfolgreich anzugreifen.

Ganz vorn machte Matthias Nabel remis. Optisch stand er ganz gut. Er kam dann aber nicht so richtig vorwärts und wollte kein Risiko eingehen.

Randy Fechner stand als Schwarzer mit seinen Figuren gegen ein indisch-stämmiges Mädchen ein bisschen gedrängt, ließ aber keine Luft ran und die Punkte wurden auch hier geteilt.

Christian Gronau hatte in seiner Partie einen Freibauern, konnte den aber nicht mit dem Turm unterstützen. Zum Glück brachte sich sein Gegner durch einen groben Schnitzer selber um. Mit einem gewonnenen Turm mehr lief es dann von selbst.

Zur– wenn man so will- Halbzeit stand es also 3:1,

Dann einigte sich Stephan Schiller auf Remis, aber die anderen Partien sahen „komisch“ aus.

Detlef Schröder hatte sich bei einer Abwicklung verrechnet und hatte eine Figur weniger, Werner Kujawa hatte zwar Mehrmaterial, bloß sein König stand heftigst unter Beschuss und bei Peter Trappmann sah es auch nicht nach Sieg aus. Letzterer attackierte dann doch irgendwann, nur leider hatte er den nominell stärksten Spieler von Turbine erwischt und er wurde ausgekontert.

Nun hing es an Werner und Detlef. Detlef hatte am Königsflügel starke Freibauern. Er schob einen durch und zwang seinen Gegner die Figur zurück zu geben. Punkteteilung war angesagt.

Und unser guter Werner Kujawa hat sich letzt-endlich aus seiner Umklammerung befreit, war aber in Zeitnot gekommen und akzeptierte deshalb auch ein Remisangebot.

So konnte Wildau 1 einen hauchdünnen Sieg mit 4,5:3,5 feiern und hat damit die Tabellenführung übernommen. Respekt aber auch der Mannschaft von Turbine, die ihr Fell teuer verkauft hat!

Schöne Weihnachten!

Andi


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